Informationen zum Seminarfach 2020/21 (Stand: 15.05.2020)

Informationen zum Seminarfach 2020/21

Nach §17 der FOBOSO müssen alle Schüler*innen, die die 13. Jahrgangsstufe besuchen wollen, eine Seminararbeit anfertigen. Diese wird im Rahmen eines Seminarfachs angefertigt. Seminarfächer können in allen Pflicht- und Wahlpflichtfächern angeboten werden können, oft auch fächerübergreifend.

Das Seminarfach wird wie ein Pflichtfach behandelt und geht doppelt gezählt in die Durchschnittsnote der fachgebundenen bzw. allgemeinen Hochschulreife ein.

1. Zweck des Seminars

 

Die Schüler*innen der 13. Klassen sollen die Schule studierfähig verlassen.

Im Seminar erwerben die Schüler*innen daher wichtige Studiertechniken.

So sollen die Schüler*innen zeigen, dass sie fähig sind,

  • ein Thema klar zu erfassen und selbstständig zu bearbeiten.
  • fachbezogene Arbeitsformen anzuwenden,
  • Literatur und sonstiges Material selbstständig zu beschaffen,
  • den Stoff sinnvoll zu gliedern,
  • die Ergebnisse sinnvoll darzustellen,
  • die Ergebnisse sprachlich einwandfrei zu formulieren
  • konstruktiv in einem Team zu arbeiten
  • und Ergebnisse auch mündlich zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen.

2. Organisation des Seminars

Die Durchführung des Seminars gliedert sich in vier Phasen:

Phase 1: Wissenschaftspropädeutische Blockphase (Juni/Juli 2020)   ENTFÄLLT

Im Schuljahr 2019/20 findet lediglich eine einmalige Sitzung im Seminarfach statt. Die Seminarist*innen eignen sich stattdessen die wichtigste Kenntnisse im Eigenstudium während der Sommerferien an (zeitlicher Umfang: max. 1 Woche). Die Seminarlehrkräfte sind in den Sommerferien zeitweise für Rückfragen erreichbar. Am Ende der Sommerferien muss jede*r eine konkrete Themenformulierung für die eigene Seminararbeit vorlegen können.

Phase 2: Themenbezogene Seminarphase (September 2020 bis Januar 2021)

Diese Phase beginnt mit dem neuen Schuljahr und dauert bis zur Abgabe der Seminararbeit nach den Weihnachtsferien. Die Arbeit findet nun in zwei Unterrichtsstunden pro Woche sowie in selbstständiger Betätigung außerhalb der Schule statt. Sinn der Präsenzstunden ist die Dokumentation und Begleitung des Arbeitsfortschritts der Seminarteilnehmer*innen bei der Erstellung ihrer Seminararbeiten. Dabei wird großer Wert auf die Präsentation von Zwischenergebnissen (Gliederung, Beispielseite, Literaturverzeichnis usw.) gelegt. Die Mitarbeit in dieser Phase macht 25% der Gesamtnote im Seminar aus.

Phase 3: Präsentationsphase (Februar/März 2021)

Die Ergebnisse der Seminararbeiten werden in Einzelpräsentationen vorgestellt. Diese Präsentation fließt zu 25% in die Gesamtnote des Seminars ein.

Phase 4: Korrekturphase (März/April 2021)

Die Korrektur und Bewertung der Arbeit erfolgt durch die Fachlehrkräfte, die das Seminar betreuen. Die Herausgabe der Arbeiten soll in der Regel spätestens vier Wochen vor Beginn der schriftlichen Abschlussprüfung erfolgen.

Alle Aussagen zur Planung des Seminars sind unter Vorbehalt. Je nachdem, wie sehr COVID-19 im kommenden Schuljahr den Schulalltag beeinflussen wird, ist mit weiteren Änderungen zu rechnen.

3. Bewertung des Seminars

Schriftliche Seminararbeit:               50%

Abschlusspräsentation:                    25%

Individuelle Leistungen im Seminar: 25%

Wird ein Teilbereich mit 0 Punkten bewertet, ist das Seminar nicht bestanden und wird mit 0 Punkten bewertet (vgl. § 17 Abs. 2 Satz 3 und 4 FOBOSO). In diesem Fall erfolgt keine Zulassung zur schriftlichen Abschlussprüfung (vgl. § 31 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 FOBOSO).

Eine Themaverfehlung, Nichtabgabe oder ein Plagiat führen nach § 19 Abs. 4 und 5 FOBOSO zu einer Bewertung der schriftlichen Arbeit mit 0 Punkten.

 

Ansprechpartnerin: Bettina Wagner (Koordination FOS 13)